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Ökumenische Verbundenheit – Tabernakel für die Klinikkapelle

An einem Sonntag im April fand in der Krankenhauskapelle des Diakonie-Klinikums ein festlicher Gottesdienst statt. Anlass war die Einweihung des im Chorraum eingelassenen Tabernakels und des neuen Osterkerzenständers sowie die Segnung der 300 Gotteslobbücher für die Krankenzimmer und die Kapelle. Der Tabernakel und die Liederbücher wurden mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins Diakonie-Klinikum e. V. angeschafft. Der Förderverein versteht dies als ein Zeichen der ökumenischen Verbundenheit mit den katholischen Patienten und Mitarbeitern im Diakonie-Klinikum.

Der Tabernakel ist für die katholischen Christen ein würdiger Aufbewahrungsort der Eucharistischen Gaben. Für den katholischen Krankenhausseelsorger und die Mitglieder des ehrenamtlichen Teams von St. Fidelis, der benachbarten katholischen Kirchengemeinde, ist die Erreichbarkeit des Tabernakels eine große Erleichterung, weil jeden Sonntag den Patienten, die nicht am Gottesdienst teilnehmen können, eine Kommunionfeier an den Krankenbetten angeboten wird. Aber auch wochentags kann sie als geistliche Nahrung zur Genesung oder als letzte sündenvergebende Wegzehrung beim Sterben in Anspruch genommen werden.

Tabernakel heißt zu Deutsch: „kleines Zelt“ oder „kleine Lade“. Dieser Begriff nimmt Bezug auf die Bundeslade des Volkes Israel in der Wüste, worin sich die 2 Bundestafeln mit den 10 Geboten im Bundeszelt befanden. Das Zelt galt als Wohnstätte Gottes unter dem Volk Israel.

Die 300 Gotteslobbücher als Normal- und Großdruckausgaben sind für den Gebrauch in den Krankenzimmern und der Kapelle angeschafft worden, ebenso die vier Orgelbücher für die Organisten.