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Förderverein spendet eine Million Euro für die Palliativstation

2022 07 25 Einweihung Wihelmhospital IMG 5361bAnlässlich der Einweihung des Wilhelmhospitals nach über sechs jähriger aufwendiger Sanierung übergab der Förderverein die mit Abstand größte Einzelspende in der Geschichte des Vereins an das Diakonie-Klinikum. Der Betrag in Höhe von 1.00.000 Euro (in Worten: eine Million Euro) kommt der besonderen Ausstattung der beiden neuen und erweiterten Palliativstationen im Wilhelmhospital zugute. Der Vorstand des Fördervereins überreichte den Scheck bei der Feierstunde zum Abschluss der Sanierung an das Diakonie-Klinikum. Auf dem Foto von links nach rechts: Bernd Rühle, Geschäftsführer Diakonie-Klinikum, Patrick Puschmann, Schatzmeister des Fördervereins, Volker Geißel, Vorsitzender Förderverein und Martin Löw, stellvertender Vorsitzender des Vereins.

Nach über sechs Jahren Bauzeit steht die Sanierung des Wilhelmhospitals vor dem Abschluss. Damit ist dieser älteste Gebäudeteil des Diakonie-Klinikums Stuttgart auch optisch wieder ein echtes Schmuckstück. Bei der Einweihungsfeier überreichte der Vorsitzende des Fördervereins, Volker Geißel, dem Diakonie-Klinikum einen Scheck in Höhe von 1.000.000 Euro.

Patienten des Diakonie-Klinikums erwartet nun auch im Wilhelmhospital moderner Komfort in historischem Ambienter. Ein weiterer Meilenstein in der fast 180-jährigen Geschichte des Diakonie-Klinikums und seiner Vorgängereinrichtungen ist damit geschafft. Mit der Sanierung geht auch ein Herzensanliegen des evangelischen Krankenhauses in Erfüllung: Die neue und auf 16 Plätze erweiterte Palliativstation hat hier neben anderen Stationen und Funktionsbereichen ihren Platz gefunden.

Bei einer Einweihungsfeier überreichte der Vorsitzende des Fördervereins, Volker Geißel, dem Diakonie-Klinikum einen Scheck in Höhe von 1.000.000 Euro! Geschäftsführer Bernd Rühle nahm die Spende entgegen und dankte dem Förderverein für die große finanzielle und ideelle Unterstützung des Diakonie-Klinikums über viele Jahre hinweg, ganz besonders natürlich für die in dieser Höhe bisher einmalige Zuwendung. Die Spende ist zweckbestimmt und kommt der Ausstattung der neuen Palliativstation zugute.

In die Modernisierung hat das Diakonie-Klinikum knapp 42 Millionen Euro investiert. Das Land Baden-Württemberg hat die Modernisierung mit 19,66 Millionen gefördert, vom Landesamt für Denkmalpflege kamen 320.000 Euro. Die Ebenen 1 bis 4 wurden zu modernen Stationen ausgebaut. Auf der Ebene 4 sind die beiden neuen Palliativstationen entstanden. Bis Ende 2022 entsteht auf Ebene 0 die neue Patientenaufnahme, die schnellere Abläufe sowie kurze Wartezeiten und Wege ermöglicht. In den beiden oberen Geschossen ist die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und die Psychosomatische Tagesklinik untergebracht, deren Räume bereits vor einigen Jahren vollständig modernisiert wurden.

Das Wilhelmhospital wurde 1906 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Das markante Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte: 1906 wurde es als Chirurgische Klinik des damaligen Diakonissenkrankenhauses errichtet. Im ersten Weltkrieg diente es als Lazarett für Kriegsverletzte, im zweiten Weltkrieg wurde es durch Bombentreffer schwer beschädigt. Der Wiederaufbau mit den Mitteln der Nachkriegsjahre machte die heutige Sanierung sehr aufwendig, denn das gesamte Gebäude musste im laufenden Betrieb statisch ertüchtigt werden, ohne Patienten und Mitarbeiter zu sehr zu belasten. Viele Jahre war im Wilhelmhospital die damals noch als Abteilung geführte Geburtshilfe untergebracht, an die sich viele Stuttgarter erinnern, die im Diak geboren wurden.